»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Stromanbieter

Mittlerweile gibt es in Deutschland über 900 Stromanbieter. Dazu zählen sowohl die großen, überregionalen Stromkonzerne, als auch Stadtwerke und kleinere Anbieter. Mit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 kam es zwar in den darauffolgenden Jahren bis heute zu einer größeren Anbietervielfalt, allerdings hat sich das eigentliche Ziel, nämlich niedrigere Strompreise, mit der Liberalisierung nicht realisieren können. Denn anstatt zu sinken, sind die Strompreise trotz aller Bemühungen über die Jahre kontinuierlich angestiegen.

Die großen Konzerne

Noch herrscht in Deutschland in jedem Fall ein Oligopol, was die Stromwirtschaft angeht. Und zwar handelt es sich dabei um die großen Vier: Vattenfall, E.ON, RWE und EnBW. Diese haben sowohl die Netze, als auch den Markt an sich teilweise schon unter sich aufgeteilt, und mischen eben auch bei der Preisgestaltung in erheblichem Maße mit. Da die EU allerdings zweien dieser Anbieter mit Kartellverfahren gedroht hat, will E.ON seit Anfang des Jahres 2008 seine Stromnetze verkaufen und Vattenfall hat nachgezogen.

Bisher gibt es aber noch nicht soviele Bewerber, und man ist sich von seiten der Regierung noch unschlüssig, ob man die Netze verstaatlichen soll. Hinzu kommt, dass E.ON nun außerdem seine Stadtwerke verkaufen muss. Somit ist man heute schon ein ganzes Stück weiter, was die Öffnung und Liberalisierung des Marktes auch für kleinere Anbieter angeht, die es bisher sehr schwer hatten, sich zu etablieren.

Ökostromanbieter

Neben den großen Anbietern gibt es natürlich hunderte kleine Stromanbieter, die entweder regional oder überregional ihr Produkt anbieten. Dazu gehören auch die reinen Ökostromanbieter, die den Strom selten selbst produzieren, sondern in fast allen Fällen den Strom von regenerativen Kraftwerken kaufen. Somit bekommt der Verbraucher in Deutschland natürlich weiterhin denselben Strom wie eh und je, aber er zahlt dafür, dass mehr und mehr ökologisch erzeugter Strom in das allgemeine Netz eingespeist wird, und somit der „Stromsee“ mit der Zeit immer sauberer wird.

Wichtig ist der Wechsel und die Unterstützung von Ökostromanbietern auch und vor allem aus politischen Gründen. Denn je mehr Kunden diese Anbieter gewinnen, desto mehr Mitspracherecht bekommen Sie bei wichtigen wirtschaftlichen Entscheidung, und desto mehr Druck kann in Richtung einer ökologisch ausgewogenen Wirtschaft ausgeübt werden. Zu den bekanntesten Anbietern dieser Sparte gehören LichtBlick, Naturstrom und Greenpeace Energy.

Stromdiscounter

Dann gibt es noch die Sparte der Stromdiscounter. Diese gibt es erst seit wenigen Jahren, und sie werben mit Billigstrom. In den meisten Fällen, wie beispielsweise bei E wie Einfach, handelt es sich um Tochterunternehmen von großen Konzernen. Sprich der Strom wird dann immer einen Cent billiger, oder einfach generell günstiger, angeboten, als beim Mutterkonzern. Dadurch hat E.ON seine eigenen Kundenverluste auch wieder wettmachen können, denn ungefähr die doppelte Anzahl an Kunden sind in dem Jahr zu E wie Einfach gewechselt.