»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Strom sparen

Wer heutzutage sparen will, der sollte sich nicht nur auf einen günstigen Stromtarif verlassen, sondern außerdem noch energiesparende Maßnahmen im Haushalt anwenden. Hier genügen oftmals schon einige Handgriffe, um Kosten zu senken, manchmal ist aber auch eine größere Anschaffung notwendig. So sollten beispielsweise große Elektrogeräte konsequent durch energiesparende Geräte ersetzt werden. Das mag zwar in der Anschaffung erstmal hohe Kosten verursachen, doch durch den geringen Stromverbrauch und die höhere Effizienz, die die Geräte der Energieklassen A+ bis A+++ aufweisen, amortisieren sich die Anschaffungskosten meist innerhalb ein bis zwei Jahren, denn der Strompreis wird voraussichtlich erstmal nicht sinken.

Kein Stand By nutzen

Doch auch wer sich diese Anschaffungen erstmal nicht leisten kann, kann in jedem Fall durch sein Verhalten die Stromrechnung senken. So sollte man grundsätzlich nur Licht und Heizung laufen lassen, wenn man sich wirklich in den dementsprechenden Räumen aufhält, und auch Geräte wie PC und Fernseher nicht im Dauerbetrieb laufen lassen. Speziell Geräte die unter den Begriff Unterhaltungselektronik fallen, wie beispielsweise die Musikanlage, der Fernseher, der DVD-Player, etc., sollten in keinem Fall auf Stand By laufen.

Die Kosten, die alleine durch den Stand By Betrieb in der gesamten Bundesrepublik anfallen, bewegen sich in Milliardenhöhe. Und das nur, damit man nicht aufstehen muss, sondern bequem die Fernbedienung nutzen kann. Hier empfiehlt sich eine Steckleiste, an die man alle diese Geräte anschließt, und sie bei Nichtbenutzung mit einem Klick komplett vom Netz treffen kann. Wer es gerne bequem mag, kann sich sogar funkgesteuerte Steckleisten besorgen, die man ebenfalls vom Sofa aus per Knopfdruck bedienen kann.

Energiesparend Heizen

Rund 50 bis 60 Euro kann man alleine im Jahr einsparen, wenn man nur die Raumtemperatur um ein bis zwei Grad senkt. Grundsätzlich ist eine warme Raumtemperatur sowieso nur im Wohnzimmer und Bad anzuraten, im Schlafzimmer und in der Küche, wo man sich nicht ständig aufhält, reicht auch ein entsprechendes Raumklima aus. Doch zum richtigen Heizen gehört auch das entsprechende Lüften. Die Fenster täglich auf Kippstellung zu halten sorgt erstens nicht nur nicht für eine gute Raumzirkulation, obwohl das noch viele Verbraucher glauben, und zweitens muss die Heizung, die sich im schlimmsten Fall auch noch direkt unter dem Fenster befindet, die ganze Zeit gegen den kalten Luftstrom anheizen.

Deshalb empfiehlt es sich, Stosslüftung zu betreiben. Im Sommer kann die Zeit ruhig 10 bis 15 Minuten betragen, oder auch länger, je nach Außentemperatur, im Winter sollte man diese Zeit auf fünf bis acht Minuten reduzieren, damit die Zimmer nicht zu sehr auskühlen. Wichtig ist nur, dass man die Fenster wirklich weit aufmacht und die Heizung für diese Zeit ausstellt. Auf diese Weise hat man kaum Wärmeverlust und es findet ein kompletter Luftaustausch statt.

Energiesparlampen und mehr

Auch mit der konsequenten Nutzung von Energiesparlampen kann man die Stromkosten senken. Diese kosten zwar in der Anschaffung immer noch etwas mehr als die herkömmlichen Glühbirnen, dafür halten sie aber wesentlich länger und verbrauchen nur ein Drittel der Energie, die eine normale Glühbirne bei gleicher Leistung benötigt. Nur sollte man bei dem Kauf der entsprechenden Birnen auch auf die Zertifizierung achten, denn nicht alle sind so ausgereift, dass sie auch halten, was sie versprechen. Stiftung Warentest und andere unabhängige Organisationen sind diesbezüglich eine gute Anlaufstelle.

Daneben gibt es natürlich noch viele andere kleine Tipps, an die man sich halten kann. So sollte man beispielsweise beim Kochen immer die Topfgröße an die Platte anpassen und immer mit Deckel kochen, da man sonst viel zu viel Energie verbraucht. Ebenfalls kann man sich beim Backen das Vorheizen sparen, und stattdessen die Backwaren zwei drei Minuten länger im Ofen lassen. Das spart Energie und das Ergebnis ist dasselbe. Auch das vollständige Befüllen von Waschmaschine und Spülmaschine vor ihrer Benutzung gehört dazu.

Wer sich bewusst macht, wieviel Energie in einem ganz normalen Haushalt durch wenige Verhaltensänderungen eingespart werden kann, der kann mit diesen Tipps schon eine Menge bei der Stromrechnung ausrichten.