»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Nachtstrom

Als Nachtstrom bezeichnet man elektrischen Strom, der zu Zeiten mit geringer Netzauslastung bezogen bzw. dem Versorgungsnetz entnommen wird. Manche Stromunternehmen bieten für solchen Strom günstige Tarife an, die sich nicht unerheblich von deren Preisen für Tagstrom unterscheiden. Für Endverbraucher kann Nachtstrom eine attraktive Alternative darstellen.

Nachtstrom meint Niedertarifstrom

Nachtstrom wird nicht ausschließlich Nachts aus dem Netz entnommen. Auch am Wochenende kann dieser Niedertarifstrom bezogen werden. Die Einteilung in Nacht- und Tagstrom dient einer besseren Auslastung der Kraftwerke mit einer geringen oder nicht vorhandenen Speichermöglichkeit. Diese Kernkraftwerke, Wind- oder Wasserkraftanlagen können dadurch gleichmäßiger ausgelastet werden. Die geringere Auslastung der Kraftwerke ermöglicht es den Stromanbietern wiederum diesen Strom zu günstigeren Preisen anzubieten. Von dieser Möglichkeit profitieren letztlich die Endverbraucher.

Nachtstrom nutzen

Um den eventuell günstigeren Nachtstrom zu nutzen, benötigt man einen extra dafür vorgesehenen Stromzähler. Einen solchen gibt es in der Form eines Zweitarifzählers, aber auch ein separater Nachtstromzähler ist möglich. Dadurch kann der jeweilige Stromanbieter die unterschiedlichen Preise genau abrechnen. Aufgrund von Gebühren für die Durchleitung des Stroms ist es für bundesweit tätige Stromunternehmen nur selten lohnenswert solchen Niedertarifstrom anzubieten. Angebote dieser Art sind eher bei regionalen Stromlieferanten zu finden. Speicherheizungen oder Heißwasserspeicher sind für Nachtstrom äußerst gut geeignet. Mit derartigen Geräten kann der günstig erworbene Strom gespeichert werden und hilft dann dabei, während der Laufzeit des teureren Tarifs Strom zu sparen. Eine solcher Speicher nimmt zu der Zeit den Strom bzw. die Wärme auf, zu der jener besonders günstig ist – beispielsweise bei Nacht. Tagsüber, wenn der Kunde für seinen Strom mehr Geld bezahlen muss, bezieht er weniger neue Elektrizität sondern nutzt die gespeicherte Energie. Der Speicher gibt dann nämlich die Wärme ab, die er die Nacht zuvor gespeichert hat.

Nachtstrom prüfen

Stromverbraucher, die sich für Nachtstrom interessieren, müssen also zunächst prüfen, ob ein solcher Tarif für ihre Region angeboten wird. Sollte dies der Fall sein, besteht die Frage, ob eine Speichermöglichkeit für den günstig erworbenen Strom besteht. Die Neuanschaffung einer Elektrospeicherheizung kann das vermeintliche günstige Angebot schnell ins Gegenteil verwandeln. Außerdem bietet es sich zunächst auch hier an, den Strompreis zu vergleichen. Auch die Preise für Nachtstrom sind in den letzten Jahren immer wieder gestiegen und daher muss das in Frage kommende Angebot nicht zwangsläufig die beste Sparmöglichkeit für jeden Haushalt sein.