»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Strompreise zunehmend unsozialer

29.11.2011 - 15:44 Uhr - Verfasser: admin - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert

Nach einer erneuten Erhöhung der Strompreise haben sich nun mehrere renommierte Sozial- und Wirtschaftsverbände eingeschaltet und scharfe Kritik an dem Vorgehen der Bundesregierung geäußert. Denn schließlich kann es nicht weiter akzeptiert werden, dass die Stromkosten für die Endverbraucher immer weiter steigen, während die Industrie gleichzeitig von der Regierung entlastet wird. Neben den Privathaushalten ist auch der gewerbliche Mittelstand von den Strompreiserhöhungen betroffen.

Stimmen des Protestes

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Maschner, teilte der Berliner Zeitung mit: „Für uns ist es nicht akzeptabel, dass die Stromkosten für die Verbraucher steigen, während in gleichem Maß die Industrie entlastet wird. Die Regierungskoalition hat mit der Verlagerung der Netzkosten von den Großverbrauchern auf die Haushalte eklatant soziale Grundsätze verletzt.“ In die selbe Kerbe schlug Hans-Joachim Reck, der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, als er die Ausnahmeregelungen für die Schwerindustrie als „sozial hochproblematisch“ bezeichnete. Otto Kenzler, Präsident des Handwerkverbandes ZDH, sprach stellvertretend für das Handwerk seine Besorgnis aus. So sei es ein „fatales Signal für die Privathaushalte und den gewerblichen Mittelstand“, dass rund 600 große Unternehmen von den Entgelten für die Netzdurchleitung befreit wurden.

Geringverdiener sind die Leidtragenden

Der Beschluss, Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch von den Gebühren zu befreien, wurde bereits im Sommer von der Koalition getroffen. Lange blieb dieser Beschluss unbemerkt. Doch nun wird deutlich, dass die Mehrkosten stattdessen den Verbrauchern aufgebürdet werden sollen. Mindestens 240 Millionen Euro sollen diese Kosten umfassen, welche daran schuld sind, dass die Strompreise für das mittelständische Gewerbe und Privathaushalte nun abermals steigen. Jene Entwicklung ist besorgniserregende, da insbesondere Geringverdiener, die ohnehin schon jeden Cent umdrehen müssen, unter der finanziellen Mehrbelastung leiden.