»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Warum Zählerstand ablesen?

27.06.2011 - 14:34 Uhr - Verfasser: admin - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert

Einmal im Jahr oder beim Wechsel des Stromanbieters müssen die Verbraucher, die sonst mit vollautomatisierten Vorgängen verwöhnt sind, noch selbst aktiv werden. Ein kleiner Zettel flattert ins Haus und der Stromanbieter bittet Sie den Zählerstand abzulesen. Warum?

Feste Werte

Der Grund für diese Eigeninitiative ist leicht gefunden. Nur in Ihrem Haus hängt der Zähler, der sehr genau weiß, wie viel Strom seit der letzten Ablesung verbraucht worden ist. Alle Zahlungen, die man im Voraus leistet, basieren zunächst nur auf Schätzungen. Die jährliche Ablesung ist sozusagen die Stunde der Wahrheit. Nun kann auf die Kilowattminute genau berechnet werden, was tatsächlich gebraucht worden ist. Manchmal liegt man darunter und bekommt Geld zurück, doch nicht selten muss man auch etwas nachbezahlen, da man doch mehr verbraucht hat, als der durchschnittliche Wert, der zur Schätzung verwendet wird, angibt. Trotz dieses guten und wichtigen Grundes es genau erfahren zu können, unterlassen Jahr für Jahr tausende Verbraucher diesen simplen Vorgang. Die Folge ist, dass nun im Folgejahr von einem Schätzwert des derzeitigen Zählerstandes ausgehend und vom gleichbleibenden Verbrauch ausgehend weitergerechnet wird. Wenn man im Folgejahr abliest, kommt vielleicht der große Schock, denn nun muss man die Summe nachbezahlen die sich in diesem und im letzten Jahr angesammelt hat.

Bei Umzug unerlässlich

Wer auszieht oder einzieht, sollte auf keinen Fall versäumen den korrekten Zählerstand mit dem eigenen Auge zu erfassen und dem Stromanbieter mitzuteilen. Wird dies unterlassen, fällt nämlich die eventuelle Altlast des Vormieters dem neuen Mieter zu, oder umgekehrt: Ihre Ersparnis kommt dem Nachmieter zugute. Wenn das mehrfach geschieht, kann sich der vierte oder fünfte, der dann den Zählerstand abliest mit einer ganz bösen Überraschung konfrontiert sehen, wenn er das nächste Mal korrekt den Zählerstand abliest. Auf einmal muss er nämlich den Mehrverbrauch der letzten Mieter bezahlen und das kann teuer werden. Lassen Sie sich also nicht beirren sondern stiefeln sie in den Keller und tragen die Zahlen auf das Kärtchen ein, wenn das nächste Mal eine solche Karte ins Haus flattert. Und natürlich nicht vergessen, die auch zur Post zu bringen!