»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Verpflichtung zum Sparen

16.06.2011 - 14:13 Uhr - Verfasser: admin - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert

Eine neue Idee erschüttert die Verbraucher, wenn es auch teilweise in erster Linie zu Erschütterungen der Lachmuskeln kommen könnte. Denn mit einer neuen EU-Richtlinie will EU- Energiekommissar Oettinger erreichen, dass die Verbraucher europaweit zum Strom sparen gezwungen werden.

Bindende Quote zum Sparen

Mit einer Vorgabe von 1,5 Prozent Einsparpflicht scheint Oettinger recht tief zu stapeln. Ob sich dafür der Aufwand lohnt, den eine Umsetzung seiner Pläne und dieser Richtlinie mit sich bringen würde. Die Verantwortung für die Erziehung zum Strom sparen sollen dabei die Energieversorger übernehmen. Wie genau die Umsetzung aussehen will, darüber gibt es noch keine klaren An- oder Aussagen seitens der EU-Kommission. Lediglich in Bezug auf die Rechnungsstellung hat Oettinger klare Vorstellungen

Einmal im Jahr ein Schreck

Zurzeit wird der Verbrauch von Strom und Gas im jährlichen Rhythmus abgerechnet. Mit der Jahresabrechnung kriegen die meisten Verbraucher einen Schreck, denn meist reichten die Abschläge nicht und aufgrund gestiegener Preise oder eines gestiegenen Verbrauchs müssen Nachzahlungen geleistet werden. Dass dieser Schreck nur einmal im Jahr kommt, dagegen will die EU-Kommission vorgehen. Die Strom- und Gasversorger sollen verpflichtet werden. Dem Verbraucher ermöglicht das einen besseren Überblick und den Anreiz Energie zu sparen. Die Rechnung für Strom sollte einmal monatlich erfolgen und die für Gas mindestens alle zwei Monate. Heizung und Kühlung, wie Klimaanlagen, sollen je nach Saison und Bedarf auch einmal im Monat abgerechnet werden. Auch der Verbrauch von heißem Wasser soll alle zwei Monate neu berechnet werden und damit dem verschwenderischen Heißduscher auf diese Weise sein Verbrauch öfters in nackten Zahlen vor Augen geführt werden. Keine schlechte Idee, aber ob das Sparpotential höher liegt, als der (Energie)-aufwand für die häufigere Rechnungserstellung, müsste erste geprüft werden.