»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Einigung auf frischen Wind

06.06.2011 - 12:10 Uhr - Verfasser: admin - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert

Die Länder und der Bund haben sich geeinigt, dass die Subventionen für Windkraft zunächst nicht gekürzt werden. Betroffen wären vor allem die Nord- und Ostseeanrainer gewesen, denn der Bund hatte sich deutlich Richtung Windparks auf dem offenen Meer konzentriert und die Projekte im Landesinneren dadurch vernachlässigt.

Förderung steigt an

Bisher wurden die Windkraft mit durchschnittlich 13 Cent pro Kilowattstunde subventioniert. Dieser Beitrag, finanziert aus der Erneuerbare Energien-Umlage, soll nun um weitere zwei Cent pro Kilowattstunde mindestens angehoben werden. Damit würde ein “Windbauer” um die 15 Cent pro Kilowattstunde für seine erwirtschaftete Energie erwarten dürfen. An Land stehen inzwischen etwa 21.600 Windräder, gezählt zum Ende des Jahres 2010, die zusammen eine Leistung von 27.000 Megawatt aufbringen. Die Branche wächst schnell, jedoch hätte eine Streichung der Subventionen diese Entwicklung erheblich verlangsamen und bremsen können. Ganz besonders die südlichen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern verlangten nachdrücklich eine Erhaltung der guten Förderung für Windparks auf dem Festland, damit das nicht passiert.

Aufholjagd zu Wasser

Trotzdem werden die Projekte auf See weiter im Auge behalten. Die stolze Gesamtleistung von 25.000 Megawatt, sollen bis zum Jahre 2030 die Windparks offshore einfahren. Das ist der langfristige Plan der Bundesregierung. Der jüngste Schlag gegen die Vernachlässigung des weiteren Baus von Windparks an Land wird ein Überholmanöver in puncto Leistung, für die maritimen Parks allerdings auch zu diesem weit entfernten Zeitpunkt, äußerst schwierig machen. Egal ob zu Wasser oder zu Lande, die “Streichungen der Kürzungen” sind ein weiterer wichtiger Schritt in die Richtung, die die Bundesregierung mit ihrem Atommoratorium und der jüngst beschlossenen Strategie zur Energiewende vorgegeben hat. Weg von fossilen und atomaren Brennstoffen hin zu sauberer und regenerativer Energie.