»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Die Strompreiszusammensetzung 2013 in Deutschland

22.10.2013 - 13:19 Uhr - Verfasser: admin - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert
strompreiszusammensetzung 2013

Strompreiszusammensetzung 2013

Jeder benötigt heutzutage Strom im täglichen Leben – doch wie setzt sich der Preis dafür eigentlich genau zusammen? Darüber sind hierzulande in der Tat nur die wenigsten Menschen genau informiert. Dieser Artikel soll Interessierte genauer darüber informieren und erklären, was es mit dem Strompreis genau auf sich hat.

Generell spielen verschiedene Faktoren dabei eine Rolle, wie beispielsweise die Stromerzeugung, der Transport, der Stromvertrieb, aber auch weitere Kostenpunkte wie Umlagen, Steuern oder andere Abgaben. Vor allem in den letzten Jahren haben Umlagen und Steuern einen großen Teil des gesamten Preises für Strom ausgemacht. Allein dadurch, dass die Ökostrom Umlage im Jahr 2013 auf ganze 47 Prozent erhöht wurde, sind die Stromtarife allgemein deutlich teurer geworden.

Der Anteil von Steuern und Abgaben beim Strompreis

Steuern und andere Angaben machen prinzipiell den größten Teil des Strompreises aus – hierbei zählt neben der Mehrwertsteuer auch die so genannte Konzessionsabgabe für Strom, welche die die EWE an die einzelnen Gemeinden bezahlt, damit öffentliche Verkehrswege rechtmäßig genutzt werden dürfen. Mit eingeschlossen in den Preis ist außerdem die Energiesteuer, welche eine Verbrauchssteuer, die vom Bund erhoben wird, ist. Weitere Kosten entstehen durch die Umlage aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Beide Gesetzen haben festgelegt, dass die Energieversorger überwiegend Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und erneuerbaren Energien abnehmen müssen, Die daraus entstehende Energie wird dafür aber auch höher vergütet, als es bei Strom aus herkömmlichen Kraftwerken der Fall wäre.

Ein weiterer Faktor sind die Energiekosten, welche sozusagen der Einkaufspreis für Strom sind. Er ergibt sich aus der Nachfrage nach Strom sowie aus dem Angebot. Weiterhin zählen auch die Vertriebskosten zu den Energiekosten, allerdings nur zu einem viel kleineren Teil als, vergleichsweise, die Produktionskosten.

Auch die Netzkosten fließen mit in den Strompreis ein. Um die Stromnetze überhaupt erst nutzen zu können, muss die EWE Netzentgelte an den entsprechenden Netzbetreiber zahlen. Diese Netzentgelte werden von der Bundesnetzagentur bestätigt, während das EWE hier keinerlei Mitspracherecht hat. Vorwiegend fallen diese Kosten für die Wartung, den Betrieb und den Netzausbau an.

Steuern und das Gesetz für Erneuerbare Energien als Kostenfaktor für den Strompreis

Das ist beispielsweise dazu da, die Erzeugung von regenerativen Energien zu fördern. Mit Hilfe dieses Gesetzes soll eine bevorzugte Einspeisung von regenerativem Strom in das öffentliche Stromnetz ermöglicht werden. In der so genannten Ökostromanlage sind hier alle Mehrkosten mit eingeschlossen, welche der Stromversorger durch die Einspeisung in das Stromnetz übernehmen muss. Diese Kosten werden meist in der Regel durch den einzelnen Verbraucher beglichen, da sie ebenfalls mit in der Stromrechnung enthalten sind.

Der letzte Faktor sind die Mehrwertsteuern. Weil Strom nicht zu jenen Gütern gehört, die unbedingt lebensnotwendig sind, erhebt der deutsche Staat eine Mehrwertsteuer von 19 % auf den Bruttopreis. Im Nettopreis sind dann die Mehrwertsteuern noch immer mit etwa 16 % anteilig.