»Die Energie kann als Ursache für alle Veränderungen in der Welt angesehen werden.«
Werner Heisenberg (1901 - 1976)
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Privatkunden müssen mit deutlichen Preiserhöhungen rechnen

22.03.2012 - 15:16 Uhr - Verfasser: admin - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert

Gerade erst kündigten über 100 Stromanbieter an, dass sie ihre Preise im April und Mai abermals erhöhen würden. Strom wird somit immer mehr zum Luxusgut, welches für manch einen kaum noch bezahlbar ist. Doch obwohl die Kosten für die Stromversorgung bereits jetzt unmenschlich hoch sind, sollen in naher Zukunft noch weitere Preiserhöhungen folgen. So prognostizierte die Bundesnetzagentur kürzlich, dass sich der Strompreis für Privathaushalte in den nächsten Jahren um 5 bis 7 Prozent erhöhen würde.

Verbraucher tragen Kosten für Energiewende

Als Gründe für die möglichen zukünftigen Preissteigerungen gab man die Finanzierung neuer Stromautobahnen und Verteilerleitungen an. Jene sind dringend notwendig, damit die Energiewende auch tatsächlich bis zum geplanten Zeitpunkt gelingen kann. Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur steigen die Netzentgelte durch den Ausbau der Leitungen um 16 bis 24 Prozent, was für Privatkunden eine Preissteigerung von 5 bis 7 Prozent zur Folge hätte. Bei Industriestrom könnten die Netzentgelte gar um bis zu 54 Prozent erhöht werden, sodass die Kosten für die Stromversorgung um bis zu 8 Prozent steigen könnten.

Langfristige Prognosen für Strompreise

Langfristig werden laut Experten gar noch weitere Strompreiserhöhungen drohen. Dies liegt unter anderem an den Millionen-Entschädigungen, welche an Stromkunden aus der Wirtschaft gezahlt werden. Auch wird geplant, flächendeckend intelligente Stromzähler einzuführen. Für jenen Posten werden bis zu 700 Millionen Euro veranschlagt. Zusätzlich würden weitere 200 Millionen Euro für elektrische Wechselrichter fällig, welche die Versorgung mit aus Photovoltaik gewonnenem Strom stabilisieren sollen. Derzeit geht man aber davon aus, dass zumindest letztere Kosten nicht von den Verbrauchern getragen werden sollen. Vielmehr sollen die Wechselrichter wahrscheinlich von den Anlagebetreibern gezahlt werden.